Und wie jedes Jahr staune ich aufs neue, wie wir immer wieder reich beschenkt werden: eine wahre Pracht, was da alles auf dem Erntedank-Tisch zusammen kommt:
Des Menschen Dank gilt Gottes’ Tat,
die uns so reich belohnet, die uns Korn und Früchte ernten läßt, vor Hunger uns verschonet. Des Menschen Dank gilt Gottes’ Gunst, die er uns stets gewähret; dass die roten Reben reifen und niemand Brot entbehret. Des Menschen Dank gilt Gottes’ Wort, das uns lehret Erbarmen; dass wir sehen Leid und Not und Reich gebe den Armen. So stimmen wir ein Loblied an dem Geber-Gott zur Ehr’, denn ohne Tat und Gunst und Wort blieb’ Herz und Scheunen leer. |
(Erntedankgedicht, Autor: Holger Ziegeldecker, 2010)
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